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Literatur/Medien

Italienische Homepage zum Selvaggio Blu:

www.selvaggioblu.it

Bücher - Trekkingführer

      •Il sentiero Selvaggio Blu. Von Corrado Conca. Oktober 2009. Ital. Auflage

      •The Selvaggio Blu Trek. Von Corrado Conca. April 2008. Englische Auflage

Die neuere, italienische Auflage enthält ein paar zusätzliche GPS Koordinaten und das ein oder andere zusätzliche Foto. Die GPS-Koordinaten haben wir nicht gebraucht. Ob es inhaltliche Unterschiede gibt kann ich nicht sagen, nur dass bei Wegalternativen jeweils unterschiedliche Wege als Hauptroute beschreiben wurden.

Die Bücher können über die oben genannte Homepage bestellt werden. Der Autor Corrado Conca hat noch diverse andere Bücher, z.B. über Canyoning auf Sardinien und Klettern im Bereich Cala Gonone verfasst. Er ist auch die bzw. eine Person, die Kontaktanfragen beantwortet.

Karten

Das Kartenmaterial in den Büchern ist ausreichend.

Die Region bei Google Maps

http://www.mapsembed.com

Wasser

Ich glaube kein Thema wird so häufig online diskutiert.

Ich empfehle einen Wasserfilter mitzunehmen und ggf. Tabletten zur Wasseraufbereitung.

Auf folgenden (Buch-)Etappen gab es im März und April Wasser:

1. Etappe: kleines Bächlein kurz nach dem Beginn des langen Anstiegs 

2. Etappe: Portu Cuau. Schwer zu finden und falls es dort war wo wir die Stelle vermutet haben mit einer heiklen Plattenkletterei. Vielleicht waren wir auch falsch. Die GPS Koordinaten sind in der italienischen Auflage des Trekkingführers.

3. Etappe: Nach knapp 3 Stunden gibt es bei Schäferhütten einen grünen Wassertank. Der Wasserzulauf über eine provisorisch zusammengeschusterte Regenrinne ist abenteuerlich.

Am Ende der Etappe wartet eine kleine Quelle, die am Fels in der Mitte der Bucht entspringt und eine kleine Furche in den weißen Fels gegraben hat. Hier konnten wir optimal unserer Vorräte auffüllen. Im Sommer bzw. bei längerer Trockenheit/Hitze kann die Quelle versiegen.

4. Etappe: In der letzten der großen Grotten tropft Wasser von der Decke in eine Schale und aufgeschnittene Wasserkanister.

5. Etappe: Auf dem Plateau oberhalb der Klippen wohnen Bauern. Hier bekommt man zur Not sicherlich Wasser. Das Plateau liegt nicht auf der Originalroute.

Auf der Route gibt es laut Trekkinführer eine Grotte in der ebenfalls herabtropfendes Wasser aufgefangen wird. Ich kann mich aber nicht mehr an diese Stelle errinnern.

6. Etappe: ?

7. Etappe: In der Cala Luna gibt es eine Strandbar über deren Gründstück man läuft. Ob geöffnet ist, hängt sicherlich von der Jahreszeit und den "Besuchermassen" ab. Ende März 2011 habe ich hier am Nachmittag noch eine Cola bekommen. Auch wenn ich sonst nict sowas trinke...in diesem Moment nach Tagen der Wassereinteilung gab es nichts leckereres.

Viele die den Trek gehen, deponieren im Vorfeld in den Buchten ihre Verpflegung oder beauftragen dafür sogar ein kommerzielles Unternehmen. Ich persönlich halte davon wenig, ganz im Sinne der "by fair means" Einstellung. Jeder der den Trek in Angriff nimmt, sollte konditionell sehr gut vorbereitet sein. Wer das ist, wird keine Probleme mit dem Verpflegungsgewicht haben. Und derjenige der Essen, Trinken, Zelt und alles andere per Boot herumfahren lässt, hat den Trek nicht wirklich geschafft. Aber sicherlich hat jeder hierzu eine andere Meinung.

Camping

Wer nur eine Wanderung zu einer Bucht macht wird auf Schilder treffen, die das Wild-Campen ausdrücklich verbieten. Ist man auf dem Selvaggio Blu unterwegs, trifft man auf keinen Hinweis, auf kein Verbotsschild. Ganz im Gegenteil. Der Selvaggio Blu ist inzwischen bekannt und eine Einnahmequelle für Bootsvermieter, Bergführer und Anbieter von Abenteuerreisen. Es gibt auf dem Trek keine andere Möglichkeit, als wild zu campen. Selbst verständlich muss jeder seinen Müll mitnehmen und sollte möglichst wenig Spuren in der Natur hinterlassen. Dies gillt besonders für den Toilettengang.

Uns hat ein Biwacksack völlig gereicht. Ein Zelt wiegt zuviel und ist nicht notwendig.

Anforderungen

- Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit

- Klettern im Vorstieg: sicher im 5 Grad (am Fels nicht in der Halle)

- Seilfreies ausgesetztes Klettern: im dritten Grad ist eine grundlegende Voraussetzung

- Sehr gute konditionelle Fähigkeiten

- Sicherer Umgang mit Karte und Kompass bzw. GPS

- Erfahrungen im alpinen Gelände

Unterwegs mit dem Bus

Hier findet man alle Busverbidungen, die über Dorgali verlaufen. Einfach auf Dorgali klicken und die Busfahrpläne als PDF downloaden.

www.arstspa.info/d.html